POST MERGER
Zwei, drei Systemhäuser zugekauft. Auf dem Papier eine Plattform, im Alltag zwei Welten. Daraus wird eine Revenue Engine, sobald die Prozesse zusammenfinden.
[ ZWEI WELTEN, EIN LADEN ]
Warum zwei Häuser langsamer laufen als eins
Rechtsform und Marke sind schnell konsolidiert, der Maschinenraum nicht.
Zwei CRMs
Doppelte Kontakte, kein gemeinsames Bild vom Kunden. Standort B weiß nicht, was A zugesagt hat.
Drei Ticketsysteme
Jedes Haus hat sein eigenes System für Ticketing und Zeiterfassung. Kein Techniker weiß, welches führt.
Doppelter Vertrieb
Beide Häuser akquirieren nebeneinander, manchmal beim selben Kunden. CAC steigt, statt zu sinken.
Preismodelle reiben
Ein Haus rechnet Stunden ab, das andere Flatrate. Die Marge verschwimmt an der Schnittstelle.
[ DER WEG ZUR ENGINE ]
Vom Nebeneinander zur Engine
Eine Reihenfolge, die den größten Engpass zuerst nimmt.
01
Diagnose
Der Umsatz-Check zeigt, wo nach der Übernahme Reibung sitzt und was sie kostet.
02
Prozess-Alignment
Neuer Standard mit beiden Teams: Übergaben, führende Systeme, Abrechnung per SLA.
03
Steuerung
Begleitung der ersten Monate. Der nächste Engpass wird gejagt, sobald er wandert.
[ KEIN BWL-TEMPLATE ]
Wir integrieren am Engpass, nicht am Organigramm.
Klassische Post-Merger-Beratung kommt aus dem BWL-Handbuch: Organigramme, Reporting-Linien, Synergien in der Tabelle. Das IT-Systemhaus mit Ticket-Prozessen, SLA-Logiken und Technikerkapazitäten kennt sie nicht. Genau der operative Kern bleibt liegen, an dem die Marge hängt.
Gute zehn Jahre stecken bei mir im Herzen der IT, vom KMU bis zum Konzern. Deshalb setzen wir nicht am Organigramm an, sondern am Engpass: Nach Theory of Constraints suchen wir die eine Stelle, an der beide Häuser sich blockieren, und lösen sie zuerst.
Das ist Revenue Operations, übersetzt aufs echte Systemhausleben, damit das EBITDA die Synergie auch sieht.
[ WAS REVBUFF LIEFERT ]
Drei Hebel nach dem Zukauf.
Kein Marathon. Drei Bausteine, die aufeinander aufbauen.
[ FAQ ]
Fragen zur PMI
Keine Antwort dabei? Schreib mir kurz.
Was bedeutet PMI im Systemhaus konkret?
Die Umsatzprozesse zweier zugekaufter IT-Dienstleister zu einer Einheit verzahnen. Die Arbeit sitzt in CRM, Ticketing, Übergaben und Abrechnung, nicht im Organigramm. Dort entscheidet sich, ob die Synergie im EBITDA ankommt.
Wie lange dauert eine PMI im Systemhaus?
Die operative Integration dauert realistisch 12–18 Monate. Die ersten 90 Tage sind entscheidend. Hier zeigt sich, ob Übergaben und Systeme zusammenwachsen. Danach Feinschliff.
Häufigste Fehler nach einer IT-Übernahme?
Zuerst die Tools zu fusionieren und die Prozesse später. Ticket-Übergaben, führende Systeme und Preismodelle bleiben ungeklärt, beide Vertriebe akquirieren gegeneinander. Die Reibung frisst die Synergie.
Warum lohnt Ausrichtung nach einer Übernahme?
Weil eine Fusion zwei Systeme kollidieren lässt und saubere Ausrichtung die Reibung auflöst. Stark ausgerichtete Unternehmen wachsen 58 % schneller und sind 72 % profitabler (LSA Global).
Schauen wir auf eure Integration.
Zwei Wege: ein 30-minütiger Discovery Call, wo nach eurem Zukauf die größte Reibung sitzt und welcher Hebel die Synergie zuerst frei macht. Oder der Margen-Radar, zwei Minuten, sofort ein Ergebnis.