
News | Neuigkeiten von revbuff
Seit August gibt es fr0nt. Kein neues Unternehmen, sondern zwei Leistungen, die zusammengelegt wurden. Warum eine Website auf Vertrieb, Technik und Marge gleichzeitig wirkt.
Seit diesem Monat gibt es fr0nt.
Von außen sieht das nach einer neuen Agentur aus. Ist es nicht. Es sind zwei Leistungen, die es vorher schon gab, nur getrennt voneinander.
Auf der einen Seite revbuff: Beratung für die umsatzrelevanten Prozesse in IT-Systemhäusern, IT-Dienstleistern und MSP. Marketing, Vertrieb und Service als einen Prozess behandeln statt als drei Abteilungen mit eigenen Zahlen.
Auf der anderen Seite roh & edel. Alina ist gelernte Mediengestalterin für Webdesign und arbeitet seit Jahren in Branding und Webtechnologien.
Am ehesten trifft es das Wort Kollektiv. Zwei Leute, zwei Marken, und am Ende Websites für IT-Dienstleister, die auf den Umsatzprozess einzahlen statt nur gut auszusehen.
Warum ausgerechnet Websites
Deine Website ist einer der größten Hebel, die du auf deinen Umsatzprozess hast. Und einer der am schlechtesten genutzten.
Über den Durchsatz eines Systems entscheidet seine engste Stelle. Wer hinter dieser Stelle optimiert, verbessert nichts, sondern staut nur woanders an. Bei vielen IT-Dienstleistern ist die Website genau diese engste Stelle: die erste Station im Umsatzprozess und die einzige, die Marketing, Vertrieb und Service gleichzeitig berührt.
Sie wirkt auf drei Achsen zugleich.
Die erste sind die Anfragen. Nicht nur, wie viele bei dir hereinkommen, sondern welche. Eine Seite, die nicht vorsortiert, liefert Anfragen, die nie gepasst haben.
Die zweite ist die Wahrnehmung: wie das Unternehmen auftritt und wie sichtbar es ist. In der klassischen Suche, in Google Maps und inzwischen in den Antworten der KI-Assistenten.
Die dritte ist die Produktivität im eigenen Haus. Sie ist die teuerste, und sie ist die einzige, über die auf keiner Agenturseite etwas steht.
Die Kausalkette dahinter ist unspektakulär und trotzdem teuer. Zieht die Seite die falschen Kunden an, verbrennt der Vertrieb Zeit in Gesprächen, aus denen nichts wird. Zieht sie anstrengende Kunden an, verbrennt die Technik Zeit in Projekten, die nie profitabel werden.
Der Forecast wird ungenau, weil in der Pipeline Vorgänge stehen, die niemand schließt. Am Ende sind beide Seiten frustriert: die Mitarbeiter, weil sie an den falschen Dingen arbeiten, und die Kunden, weil sie sich etwas anderes erhofft hatten, als die Seite versprochen hat.
Dieselbe Mechanik läuft auch positiv. Eine Seite, die auf deine Wunschkunden ausgerichtet ist, sortiert vor, bevor jemand zum Hörer greift. Jede Frage, die dort sauber beantwortet wird, muss dein Vertrieb nicht vierzig Mal im Jahr am Telefon beantworten.
Das ist der angenehme Teil an dieser Baustelle. Der Hebel liegt an einer Stelle, die dir vollständig gehört. Für deine eigene Seite brauchst du niemandes Erlaubnis, keinen Herstellerfreigabeprozess und kein Budget für neue Tools.
Das ist keine Designfrage. Das ist eine Betriebsentscheidung.
Was die Erhebung im Juli gezeigt hat
Im Juli haben wir fünfzehn Systemhaus-Websites vollständig ausgelesen. Startseite und Karriereseite, jede Zahl am tatsächlichen Seitentext geprüft, nicht geschätzt.
Die Pflicht ist überall erledigt. Telefonnummer auf der Startseite bei fünfzehn von fünfzehn, Karriereseite bei fünfzehn von fünfzehn, Blog oder Wissensbereich bei vierzehn von fünfzehn.
Die Elemente, die eine Kaufentscheidung tatsächlich bewegen, fehlen dagegen fast überall. Zwei von fünfzehn erklären, wie ein Anbieterwechsel abläuft. Eine beziffert ihre Reaktionszeit. Eine nennt einen Einstiegspreis. Keine einzige lässt den Besucher etwas ausprobieren.
Bei dreizehn von fünfzehn Startseiten ist zusätzlich die Reihenfolge der Abschnitte nahezu identisch. Das ist kein Vorwurf an einzelne Häuser. Die Reihenfolge kommt mit der Vorlage, und Vorlagen werden für den Durchschnitt gebaut, nicht für ein bestimmtes Haus.
Warum zusammen und nicht jeder für sich
Eine Designagentur baut eine schöne Seite. Sie kann aber nicht wissen, dass der laufende Betrieb während eines Anbieterwechsels die größte Kaufhürde der Branche ist, weil sie noch nie neben einem Systemhaus-Vertrieb gesessen hat.
Eine Beratung erkennt das. Sie kann es aber nur empfehlen. Und eine Empfehlung, die bei einer beliebigen Agentur landet, kommt als Standardvorlage zurück.
Deshalb der Zusammenschluss. Die Diagnose kommt aus zehn Jahren Account Management im IT-Systemhausgeschäft: erklärungsbedürftige Produkte an verschiedene Branchen und verschiedene Stakeholder verkaufen, sie danach bauen, warten und pflegen. Die Form kommt aus dem Design- und Markenhandwerk.
Die Seite wird dadurch nach Kaufentscheidung gebaut, nicht nach Geschmack.
Sieben vollständige Beispielhäuser stehen als Beleg online. Keine Mockups, sondern gebaute Seiten mit eigenem Charakter, jede mit Wechsel-Fahrplan, bezifferter Zusage und Selbstcheck.
Die Tagline ist bewusst unbescheiden: Deine letzte Website. Gemeint ist auch die technische Seite. Die Häuser pflegen ihre Seite selbst und brauchen für Änderungen keinen Neubau und keine Agentur im Abo.

Die Startseite von fr0nt.de. Der Vorspann nennt die drei Wirkachsen (welche Anfragen hereinkommen, wie das Haus wahrgenommen wird, wie viel Zeit Vertrieb und Technik an den Falschen verlieren), darunter die Kennzahlen aus der Erhebung.
FAQ
Was ist fr0nt?
fr0nt ist der Zusammenschluss von revbuff (Tim Seiler, Umsatzprozesse und Branchendiagnose) und roh & edel (Alina, Webdesign, Branding und Webtechnologie). Gebaut werden Websites ausschließlich für IT-Systemhäuser, IT-Dienstleister und MSP.
Warum baut eine Beratung für Umsatzprozesse Websites?
Weil die Website die erste Station dieses Prozesses ist und gleichzeitig auf Anfragen, Wahrnehmung und die Arbeitszeit von Vertrieb und Technik wirkt. Für einen Revenue Operator ist sie damit einer der wenigen Hebel, die alle drei Bereiche auf einmal bewegen. Als reine Empfehlung an eine beliebige Agentur landet dieser Hebel wieder in einer Standardvorlage.
Was macht eine Systemhaus-Website anders als eine normale Firmenseite?
Sie muss eine Kaufhürde abräumen, die es in anderen Branchen so nicht gibt: den laufenden Betrieb während eines Anbieterwechsels. In der Erhebung erklären zwei von fünfzehn Häusern diesen Ablauf, die restlichen dreizehn lassen den Interessenten damit allein.
Ist eine neue Website nicht Kosmetik, solange die Prozesse nicht stimmen?
Häufig ja, und genau deshalb steht die Diagnose am Anfang und nicht das Layout. Eine Seite kann nur zeigen, was intern wirklich existiert. Wer eine Reaktionszeit auf die Startseite schreibt, muss sie danach halten und messen können.
Für welche Größe ist das gedacht?
Für Häuser ab etwa fünfzig Mitarbeitern. Ab dieser Größe gibt es dediziertes Marketing, mehrere Vertriebler und eine gewachsene Kundenbasis, und damit wird die Produktivitätsachse zum größten Hebel.
Schau es dir an
Sieben komplette Beispielhäuser stehen online, dazu die Erhebung in Zahlen. Nimm dir zehn Minuten und schau, welche der leeren Stellen du auf deiner eigenen Seite wiederfindest. Das kostet nichts und sagt dir mehr als jedes Angebot.
Quellen
revbuff: Website-Analyse 15 IT-Systemhäuser, eigene Erhebung, Juli 2026

